Gute Texte schreiben

Gute Texte schreiben leicht gemacht

5 Tipps für erfolgreiche Texte

Bestimmt kennst du das: du liest eine Überschrift, denkst – „interessant, dazu will ich mehr wissen“ – und dann: ein endloser Textwust, der dich schon allein vom Layout her erschlägt. Trotzdem beginnst du zu lesen, weil dich das Thema ja fasziniert. Aber beim besten Willen: nach ein paar Absätzen gibst du auf – endlose Schachtelsätze, gespickt mit Fachausdrücken, passive Schreibweise, ein falscher „Ton“, langweilig……

Das geht besser!
Bevor wir das „gute Texte schreiben“ angehen, mach dir bitte bewußt: 

✔︎ der Text muss deine Zielgruppe erreichen (welches Medium, welcher Stil, welche Tonalität etc.)

✔︎ er muss relevant sein und

✔︎ er muss Mehrwert, Problemlösung bieten (für deine Leser und für dich)

1. Fasziniere deine Leser mit dem HEADER

Dazu gibt es unzählige Beiträge, ich appeliere an dein Sprachgefühl, einige Tricks solltest du aber schon kennen – aber alles mit Maß und Ziel, bitte nichts übertreiben!

  • Verwende „starke“, ungewöhnliche Wörter (sofort; nicht schön, sondern phantastisch; super, hervorragend…)
  • Setze Zahlen ein, ungerade wirken ungewöhnlicher und machen neugieriger – ideal zwischen 7 und 9 (9 Tipps für eine gesunde Haut)
  • Beziehe den Leser direkt ein: nicht „hat man“, sondern „hast du“…., Nimm dir jetzt Zeit ….
  • Formuliere Fragen oder Aufforderungen: Was tust du für deine gesunde Ernährung; Wie findest du deinen optimalen Domain Namen?
  • Starte jetzt mit fachlichem Content – und generiere damit mehr traffic

2. Mach' deine Leser neugierig, verwende TEASER

  • Dein Teaser erklärt kurz und knapp, worum es im Text geht, er soll neugierig machen und erste Fragen beantworten
  • Baue Fragen ein und beziehe den Leser direkt ein
  • Der Teaser sollte nicht mehr als 2-3 Zeilen lang sein
gute Texte schreiben
Schreibschule
Texten mit Pfiff

3. TEXT - das Wichtigste 😁

  • Willst du gute Texte schreiben, verwende eine einfache Sprache, vermeide komplizierte Ausdrucksformen und Fachtermini soweit es möglich ist
  • Schreibe in kurzen Sätzen und verwende kurze, bekannte, starke Worte
  • Sprich den Leser an (du oder Sie statt man)
  • Vermeide Füllwörter
  • Vermeide Abkürzungen (km, kg, Min….) – besonders, wenn sie unbekannt sind 
  • Vermeide komplizierte Schachtelsätze
  • Baue Gliederungen und Absätze ein, achte auf Übersichtlichkeit
  • Was immer das Thema ist: biete Inhalt, baue auf Fakten auf, recherchiere und zitiere ordentlich, bitte bloß nicht schwafeln
  • Passe den Stil deiner Zielgruppe an (förmlich, persönlich, leger, emotional…), aber bleibe authentisch
  • Achte auf den Lesefluss: für mich persönlich ist übertriebenes gendern ein absoluter Leseflusskiller – wenn alles vor Binnen-Is und * strotzt, lenkt das enorm vom Inhalt ab
  • Textlänge – nicht zu lang; eine Faustregel spricht von idealerweise 7 Minuten Lesedauer (entspricht in etwa einer Seite Normtext mit rund 1800 Wörtern. In Social Media werden lt. Hubspot Beiträge ab 2500 Wörtern öfter geteilt – weil sie ein Thema ausreichend erläutern? Die einzig wahre Textlänge gibt’s nicht – du musst probieren, was bei deiner Zielgruppe am besten ankommt

4. Ist dein LAYOUT super?

  • Achte auf Auflockerung (besonders bei eher trockenen Inhalten, Fachtexten..)
  • Baue Bilder und Grafiken ein
  • Verwende Bullet Points, gerne aussergewöhnliche (Icons), wenn sie passen
  • Arbeite mit Listen/Tabellen
  • Achte auf ein Corporate Design
  • Arbeite mit Interviews
  • Wordraps wären auch eine Idee

5. Alles gecheckt?

Und noch ein letzter Tipp: du hast einen guten Texte geschrieben: lass ihn ein bis zwei Tage „abliegen“ und lies ihn mit Abstand noch mal durch – du bist die erste Prüfinstanz, ob der Inhalt verständlich und anregend rüberkommt.

Hat dir mein Beitrag weitergeholfen? Steht jetzt dem „gute Texte schreiben“ nichts mehr im Wege?

Liebe Grüße
Ulrike

Hier findest du weitere BLOG-Beiträge von mir:

✔︎ Email-Knigge: 9 Tipps für gute Emails

✔︎ JPG, TIFF, GIF: Dateiformate richtig einsetzen

✔︎ Social Media: Fakten und Mythen

✔︎ Briefingvorlage Marketing

✔︎ Die Macht der Farben im Marketing

✔︎ 9 Gründe für einen Google My Business Account

✔︎ 6 Tipps, wie du den richtigen Markennamen findest

✔︎  Marketing in Corona-Zeiten? Unbedingt!

✔︎ Instagram für Unternehmen

✔︎ Die richtigen Hashtags findenSteht

Email Marketing

Email-Knigge: 9 Tipps für erfolgreiche Emails

Gute Emails schreiben ist ja wohl keine Kunst? Das stimmt, aber einige Punkte gilt es doch zu beachten - dafür gibt es den Email-Knigge

Nichts ersetzt das persönliche Gespräch – nur dabei können wir alle „Schwingungen“ unseres Gegenüber wahrnehmen, bei Unklarheiten sofort reagieren, eigene Aussagen klarstellen.

Ein Email ist schnell geschrieben, erleichtert unsere Kommunikation aber nicht nur, kann zu Missverständnissen führen oder landet im schlimmsten Fall ungelesen in Ablage „P“.

Der Email-Knigge sagt: nicht zu schnell auf „senden“ drücken.

1. FINDEST DU DEN RICHTIGEN TON?

Eigentlich ganz klar: je nachdem, an wen die Email geht, kommt es auf den Ton an: schreibst du an einen Kunden, Geschäftspartner, eine Person des öffentlichen Lebens, an eine Behörde… oder an deinen besten Freund.

Je offizieller, desto förmlicher. Privat geht’s auch locker und leger.

2. BETREFF

Der Empfänger soll sofort wissen, worum es geht – auch hier schon gut überlegen, kurz und prägnant formulieren. Wenn man aus der Masse der Emails hervorstechen möchte und es passt (z.B. in einem Newsletter für Sonnencreme oder einer Weihnachtsmail) darf man auch ein entsprechendes Emoji dazu setzen. Aber Achtung, nur wenn es passt! Sonst haben Emojis in der Geschäftskommunikation nichts zu suchen.

3. WELCHE ANREDE IST DIE RICHTIGE?

Persönlich ist immer gut. Bei Geschäftsbeziehungen also gerne „Sehr geehrte Frau Mustermann“. Geht das Email an mehrere Personen: Vorgesetzter vor Mitarbeiter, Frau vor Mann, sonst in alphabetischer Reihenfolge. Kennt man sich schon lange oder hat einen guten Draht, geht natürlich auch „Liebe Frau Mustermann“.

In Österreich wichtig – keine Titel unterschlagen, immer den höchsten anführen: Prof. zieht vor Dr., Dr. vor Mag. Bitte nicht: Prof.Dr.Dr.Mag.MAS….

4. FESSELT DEIN INHALT?

Bitte kurz, knapp, verständlich. Wenn irgendwie möglich nie über eine A4-Seite. Kurze, verständliche Sätze, klare, einheitliche Typo in gleicher Schriftgröße, Abkürzungen vermeiden, Absätze oder Bullet-Points zur besseren Lesbarkeit einfügen. Besonders Wichtiges kann fett gedruckt sein, z.B. wichtige Fristen oder Termine.
Vermeide Fachchinesisch und Fremdwörter. Auch hier gilt: KISS – Keep It Short & Simple. Nicht vergessen: viele lesen ihre Emails am Handy!
Vermeide, mehrere Themen in einem Email anzusprechen, das sorgt für Verwirrung und erschwert bei späterer Kommunikation die Nachvollziehbarkeit. Lieber 2 Emails schreiben.
Lies mehr zum 1×1 guter Texte.

5. EMAIL-KNIGGE EMPFIEHLT: CALL TO ACTION

Fordere deinen Empfänger am Schluss deines Emails auf, zu reagieren. Bitte um Antwort/Feedback bis zu einem konkreten Termin. Bedanke dich dafür im Voraus, das kommt immer gut an.

Email-Knigge

6. WIE VERABSCHIEDEST DU DEINEN ADRESSATEN?

Knigge steht für gute Umgangsformen – sie dürfen auch im Email-Knigge nicht fehlen. Die Verabschiedung gehört dazu. Nichts falsch machst du mit den üblichen „Mit freundlichen Grüßen“, „Herzliche oder Beste Grüße“, bei persönlicherem Verhältnis „Liebe Grüße“. Noch freundlicher klingt ein „Mit weihnachtlichen Grüßen nach Wien“ oder „Viele liebe Grüße nach Berlin“.

7. ENTHÄLT DEINE SIGNATUR ALLES WICHTIGE?

Die Signatur muss vor allem aktuell sein, du musst über alle Kanäle erreichbar sein. Was nicht fehlen darf: dein Name, Firmenname, Adresse, Telefonnummer(n), Website (verlinkt) und Social-Media (verlinkt). Und vergiss nicht: Design ist auch hier wichtig – achte auf Übersichtlichkeit, integriere Design-Elemente (Typographie, Farbe, Logo).

8. FEHLER LAUT EMAIL-KNIGGE VERBOTEN

Eine Kontrolle vorm Senden ist wichtig. Flüchtigkeitsfehler schleichen sich schnell ein – dazu trägt auch die Autokorrektur Einiges bei. Bitte nochmal durchlesen, auf richtige Grammatik Wert legen – alles andere wirkt unprofessionell und erzeugt wenig Vertrauen in deine Kompetenz.

9. WAS SONST NOCH WICHTIG IST

  • Achte darauf, nicht zu zu viele Anhänge zu platzieren. Über 5MB sollten es in in der Regel nicht sein. Bei großen Dateien nutze wetransfer. 
  • Links nur spärlich einsetzen, sie lenken oft vom Inhalt ab. Am besten du platzierst sie am Ende des Textes.
  • Ärger ist kein guter Berater, versende kein Email, wenn du wütend bist, dich ungerecht behandelt fühlst etc. Lass es über Nacht liegen und überlege dir dann, ob du es wirklich verschicken willst. Gehen schon mehrere Emails in einer strittigen Angelegenheit hin und her, triff dich persönlich, um alles zu klären oder nimm das Telefon in die Hand.
Briefing Vorlage Marketing

Briefing Vorlage für dein Marketingprojekt

Du willst mit einem externen Marketer zusammen arbeiten? Dann ist eine strukturierte Briefing Vorlage der erste Schritt zum Erfolg.

Du kennst dein Unternehmen wie deine Westentasche – dem Anderen musst du Fakten liefern und ein Gefühl für dein Geschäft vermitteln. Das geht am besten mit einer Briefing Vorlage – sonst vergisst du bestimmt das eine oder andere, weil es für dich selbstverständlich ist.

Ein Briefing zu schreiben hilft auch dir – du musst dich mit dem Status Quo deines Unternehmens auseinandersetzen, dir über deine Ziele und die Bedürfnisse des Unternehmens klar werden. Nimm dir also genug Zeit dafür – es zahlt sich garantiert aus.

10 Power Tipps für ein gelungenes Briefing

Zu allen Punkten solltest du umfangreiche Informationen an deinen Marketing-Experten weiter geben.
Hier kannst du dir die meine Briefing Vorlage kostenlos als PDF downloaden.

1. UNTERNEHMEN

✔︎ Geschichte (Storytelling)

✔︎ Umsatz, Umsatzaufteilung

✔︎ Mitarbeiter

✔︎ SWOT-Analyse: Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken

✔︎ Produktportfolio, Dienstleistungsportfolio

✔︎ Mitbewerbersituation

✔︎ Vertriebsstruktur

2. PRODUKT/DIENSTLEISTUNG

✔︎ Produktpositionierung, zB Massenprodukt, Exklusives Produkt…

✔︎ Marktanteil

✔︎ Verbrauchernutzen, Problemlösungskompetenz

✔︎ Preispolitik

3. ZIELGRUPPEN

✔︎ Wer soll angesprochen, gewonnen werden

✔︎ Wo erreichst du deine Zielgruppe

✔︎ Buyers Persona erstellen

4. KERNBOTSCHAFT

✔︎ Was soll die Zielgruppe überzeugen, tun, assoziieren?

✔︎ Formuliere kurz und knapp die „Seele“ deiner Produkte/Leistungen

5. USP - Unique Selling Proposition

✔︎ USP (Alleinstellungsmerkmal), zB bio, fairtrade, innovativ

✔︎ Was macht dein Produkt, deine Dienstleistung, dein Unternehmen einzigartig?

✔︎ was hebt dich ab vom Markt?

6. MARKETING ZIELE

✔︎ Bekanntheit steigern

✔︎ Umsatz- und Absatz steigern

✔︎ Imagegewinn

✔︎ Digitalisierung

✔︎ Internationalisierung

✔︎ …..

7. AUFGABENSTELLUNG

✔︎ Vergangene, aktuelle Marketingmaßnahmen

✔︎ Geplante Marketingmaßnahmen

✔︎ Mögliche Hindernisse

8. ADMINISTRATIVES

✔︎ Ansprechpartner intern, extern

✔︎ Aufgabenverteilung intern, extern

✔︎ Zeitplan, Milestones

9. VORGABEN

✔︎ Vertragsbedingungen, Copyright etc.

✔︎ CI/CD-Richtlinien

✔︎ Datenschutzrichtlinien

10. BUDGET

✔︎ Budget-Rahmen

✔︎ Einzelne Budget-Posten

Das klingt nach Arbeit, ich weiß. Aber mit je mehr Information (und Emotion) du deine Briefing Vorlage füllst, desto besser kann sich dein Helferlein in dein Unternehmen einfühlen und desto zielgenauer kann er/sie arbeiten.

Falls du beim Schreiben des Briefing Hilfe brauchst: ich kann dich gerne dabei unterstützen, ruf einfach an: +43 699 11348709 oder schick mir eine email: hallo@ulrike-ischler.marketing

Liebe Grüße, Ulrike

Markenidentität

Farbpsychologie und Markenidentität

Unterschätze nicht die Rolle von Farben für deine Markenidentität

Farbe ist ein relevantes Design-Kriterium und sollte strategisch eingesetzt werden. Farbe ist enorm wichtig als Erkennungsmerkmal für dein Unternehmen. Denke an ein bekanntes Unternehmen, eine „große“ Marke. Was fällt dir als erstes ein? Die Farbe: Coca-Cola in rot-weiss. Magenta in pink. Ferrari in rot. John Player Special in gold-schwarz. Die Post in gelb. Raiffeisen in gelb-grün…. Heute in Teil 3 geht es um die neutralen Farben, ihre Wirkung und wie du sie am besten einsetzt.

3. NEUTRALE FARBEN – weiss, schwarz, grau, braun - sie stehen für Eleganz, Einfachheit, Qualität

WEISS

wird assoziiert mit Reinheit, Einfachheit, Helligkeit, Freude, Wissen, Ehrlichkeit, Vollkommenheit. In Japan bedeutet Weiß – sehr im Unterschied zum Westen -Trauer.

TIPPS: Weiß passt für Unternehmen mit minimalistischen, puren Produkten; als Branding ist pures Weiss schwierig zu positionieren – also besser mit anderen Farben ergänzen

PROMIS: Apple, Weißer Riese

Farbe und Markenidentität

SCHWARZ

ist eine sehr dominante Farbe, sie steht für Eleganz, Luxus, Macht, Prsstige, Seriosität, Sachlichkeit, Wohlstand, aber auch für Unbekanntes, Düsteres, Trauer.

TIPPS: gut kombinierbar mit grauen oder weissen Elementen, wenn man besonders seriös daher kommen möchte (Bestattungsunternehmen, seriöse Themen, „coole“ Marken, s. unten) oder auch mit knalligen, kontrastreichen Farben wie Gelb, Pink oder Gold (Luxus pur). Die Verbindung mit Rot steht für hohe Aufmerksamkeit und Aggressivität

PROMIS: Channel, Calvin Klein, Versace, Jack Wolfskin

Markenidentität und Farbpsychologie

GRAU

die Mischung von weiss und schwarz, wirkt nüchtern, sachlich, zuverlässig, professionell, kompetent. Grau sind Steine, Metall, Beton, die Weisheit, das Alter

TIPPS: Dunkelgrau – ähnlich Schwarz – wirkt modern, edel. Hellgrau – ähnlich Weiß – schlicht und zurückhaltend. Ist gut kombinierbar mit anderen Farben wie gelb, blau und kann deren Wirkung verstärken. Achtung: kann auch Kälte und Unfreundlichkeit ausstrahlen.

PROMIS: Nestle, Honda

Farbpsychologie und Markenidentität

BRAUN

die ruhige Farbe von Holz und Erde, vermittelt Geborgenheit und Sicherheit. Braun steht für Authentizität, Natürliches, Bodenständigkeit, Bio, Wärme.

TIPPS: passend für bodenständige, ehrliche, natürliche Produkte. Ideal natürlich für alles, was mit Kaffee zu tun hat. Auf den Braunton achten, er sollte nicht ins Grau gehen, das wirkt schmutzig. Helles, lichtes Braun ist gut zu kombinieren mit grün und gut einsetzbar für „natürliche Schönheit“ oder Bio-Lebensmittel.

PROMIS: Nespresso, Denns

Hast du das Themas Farbpsychologie und Markenidentität bei deinem Unternehmen bedacht? Passen Farbe, Logo, Slogan – das Corporate Design – zu dir und deinen Produkten oder Leistungen?

Das war heute der letzte Teil der Farbenlehre, in Teil 1 findest du Basics, Infos und Tipps zu den warmen Tönen gelb, orange und rot – in Teil 2 zu den kalten Farben grün, blau und rosa.

Quellen:
http://www.emergy-interactive.de/farbpsychologie-in-der-werbung/
https://www.canva.com/de_de/lernen/farben-bedeutung-farbpsychologie/
https://www.a-n-a.com/shop/blog/ratgeber/die-macht-der-farben-wie-farben-gefuehle-verhalten-bestimmen

Die Macht der Farben

Die Macht der Farben im Marketing

Farbe ist ein enorm wichtiger Aspekt für deine Markenidentität. Unterschätze nie die Macht der Farben.

Welches Bild hast du als erstes im Kopf, wenn du an IKEA denkst? BLAU, GELB und den Schriftzug, stimmt’s?

Farbe ist ein enorm wichtiger Aspekt für deine Markenidentität. Hinter Farbe und Farbpsychologie steckt viel mehr als nur gutes Aussehen. Farben lösen Emotionen (ROT=Herz=Gefühle) aus, auch bestimmte Assoziationen (BLAU=Wasser=kühl), sie sprechen mit uns auf einer unbewussten Ebene und sind daher überzeugender als Worte.

Also ist es wichtig zu wissen, welche Gefühle bestimmte Farben auslösen. Du musst dabei beachten, dass die gleichen Farben in unterschiedlichen Kulturen oft verschiedene Bedeutungen haben oder eine Farbe innerhalb einer Kultur auch mehrere Bedeutungen haben kann. In unseren Breiten z.B. ist SCHWARZ die Farbe für Trauer, aber auch schlichte Eleganz. In Asien ist WEISS die Farbe, die mit Tod verbunden wird (während weiss bei uns für Reinheit, Wahrheit, Unschuld steht), in Südamerika ist es ORANGE.

Natürlich muss deine Farbe zum Unternehmen bzw. Produkt passen: eine Unternehmensberatung wird sich nicht in hellen, grellen Neonfarben, sondern in gesetzten, seriösen Tönen (blau, grau, braun, schwarz, gold …) präsentieren, das Rasierwasser für den starken Mann wird sich in rosa Flasche schlecht verkaufen.

Kurz und gut: Farbe ist ein wichtiges Design-Kriterium und sollte strategisch eingesetzt werden. Im Marketing wollen wir Farben nutzen, um Emotionen zu wecken und Kaufentscheidungen zu beeinflussen.
Das Design einer Website ist für 42% der Kundenmeinung ausschlaggebend, wobei die Farbe das stärkste Element darstellt. 52%! verlassen eine Website für immer, wenn die Farben (und andere Designelemente) schlecht sind. Vernachlässige nie die Macht der Farben!

TEIL 2: KALTE FARBEN: grün, blau, violett, rosa in allen Schattierungen – sie stehen für Überfluss, Ruhe, Fruchtbarkeit, Wachstum, Verlässlichkeit, Natur und Harmonie

GRÜN

DIE Farbe der Natur (Blätter, Bäume, Gras), des Lebens – sie steht für Frische, Gesundheit, Natürlichkeit, Fruchtbarkeit, Hoffnung, Balance, Glück, Entspannung

TIPPS: Produkte, Unternehmen, NPO’s die Natürlichkeit, Nachhaltigkeit, Bio-Qualität, Veganismus usw. auf ihre Fahnen stecken, steht grün gut. Aber Achtung: greenwashing wird inzwischen kritisch hinterfragt. Grün beruhigt und strahlt Qualität aus, es steht auch für Freiheit.

PROMIS: BP, Greenpeace, Denn’s

farbe grün

BLAU

Wasser und Himmel sind blau – sie symbolisieren Tiefe und Weite. Blau ist die beliebteste Farbe in unseren Breiten. Mit blau verbinden wir Ruhe, Zuverlässigkeit, Vertrauen, Stärke, Gelassenheit, aber auch Kühle und Distanz.

TIPPS: im Marketing wird blau gerne in Logos und von Unternehmen eingesetzt, die Seriosität, Loyalität, Ehrlichkeit ausstrahlen möchten (Versicherungen, Steuerberatung). Weniger gut passt es dort, wo Lebensfreude, soziales Engagement vermittelt werden soll.

PROMIS: Uniqua, Allianz, Erste Bank, BMW

farbe blau

LILA

VIO-LETT

steht für Ehrgeiz, Macht, Extravaganz, Reichtum, Magie, Zartheit, Leidenschaft – denk‘ an die lila Robe der Bischöfe; in der Frauenbewegung und im kreativen Bereich spielt Lila eine Rolle – wird auch als beruhigend wahrgenommen: weite Lavendelfelder üben magische Anziehungskraft auf Viele aus.

TIPPS: Violett steht für Weiblichkeit, du findest es daher oft bei Kosmetik. Bei besonders hochwertigen, luxuriösen Produkten kommt es ebenfalls zum Einsatz (oft in Kombination mit Gold). Männer werden sich eher weniger angesprochen fühlen. Jedenfalls gibt es nicht viele lila/violette Logos – auffallen wird man damit.

PROMIS: Milka, Yahoo

Llila, violett, rosa, pink

ROSA

wirkt jugendlich, verspielt, romantisch, sanft, zart. Die Farbe wird mit Weiblichkeit assoziiert. Dabei galt rosa in vielen Kulturen als das „kleine rot“, damit als männlich und stark und wurde nur für Buben eingesetzt.
Rosa wirkt besänftigt, positiv, beruhigend und harmonisierend, während pink anregend, motivierend und jung-poppig wirkt.

TIPPS: für 12% der deutschen Männer ist rosa die unbeliebteste Farbe – sie assoziieren damit oft Schwäche und Naivität. Für sie Rosa keine mächtige Farbe. Unternehmen, die mit Romantik zu tun haben (Hochzeitsplaner), die typisch weibliche Produkte anpreisen (Kosmetik), aber auch Süßigkeiten-Hersteller sind mit rosa gut beraten.

PROMIS: Manner, Barbie, Pink Ribbon

die farbe rosa

Das war’s für heute, im Teil 1 der „Farbenlehre“ findest du Infos und Tipps zu den warmen Tönen gelb, orange und rot – im Teil 3 siehst du die Macht der neutralen Farben (weiß, schwarz, grau, braun).

Quellen:
http://www.emergy-interactive.de/farbpsychologie-in-der-werbung/
https://www.canva.com/de_de/lernen/farben-bedeutung-farbpsychologie/
https://www.a-n-a.com/shop/blog/ratgeber/die-macht-der-farben-wie-farben-gefuehle-verhalten-bestimmen

warme farben im marketing

Was merken sich Kunden? Farben!

1. WARME FARBEN - Farbe ist ein wichtiges Design-Kriterium und sollte strategisch eingesetzt werden. Im Marketing wollen wir Farben nutzen, um Emotionen zu wecken und Kaufentscheidungen zu beeinflussen.

WARME FARBEN - gelb, orange, rot: sie stehen für Energie, Leidenschaft, Wärme, Lebensfreude

Welches Bild hast du als erstes im Kopf, wenn du an IKEA denkst? BLAU, GELB und den Schriftzug, stimmt’s?

Farbe ist ein enorm wichtiger Aspekt für deine Markenidentität. Hinter Farbe und Farbpsychologie steckt viel mehr als nur gutes Aussehen. Farben lösen Emotionen (ROT=Herz=Gefühle) aus, auch bestimmte Assoziationen (BLAU=Wasser=kühl), sie sprechen mit uns auf einer unbewussten Ebene und sind daher überzeugender als Worte.

Also ist es wichtig zu wissen, welche Gefühle bestimmte Farben auslösen. Du musst dabei beachten, dass die gleichen Farben in unterschiedlichen Kulturen oft verschiedene Bedeutungen haben oder eine Farbe innerhalb einer Kultur auch mehrere Bedeutungen haben kann. In unseren Breiten z.B. ist SCHWARZ die Farbe für Trauer, aber auch schlichte Eleganz. In Asien ist WEISS die Farbe, die mit Tod verbunden wird (während weiss bei uns für Reinheit, Wahrheit, Unschuld steht), in Südamerika ist es ORANGE.

Natürlich muss deine Farbe zum Unternehmen bzw. Produkt passen: eine Unternehmensberatung wird sich nicht in hellen, grellen Neonfarben, sondern in gesetzten, seriösen Tönen (blau, grau, braun, schwarz, gold …) präsentieren, das Rasierwasser für den starken Mann wird sich in rosa Flasche schlecht verkaufen.

Zu beachten ist auch, dass sich verschiedene Farbtöne ebenfalls in ihrer Wirkung unterscheiden. Denke an kräftiges, aktivierendes, agressives ROT und ein dunkles, seriöses, vertrauenerweckendes BORDEAUXROT. Kräftige Töne wirken stärker als Pastelltöne und auf Komplementärfarben reagieren wir aufgrund des großen Kontrastes besonders stark.

Kurz und gut: Farbe ist ein wichtiges Design-Kriterium und sollte strategisch eingesetzt werden. Im Marketing wollen wir Farben nutzen, um Emotionen zu wecken und Kaufentscheidungen zu beeinflussen.
Das Design einer Website ist für 42% der Kundenmeinung ausschlaggebend, wobei die Farbe das stärkste Element darstellt. 52%! verlassen eine Website für immer, wenn die Farben (und andere Designelemente) schlecht sind.

Wir starten mit einem Streifzug durch die warmen Farbbereiche mit ihrer Bedeutung im Westen, Tipps zur Verwendung und prominenten Beispielen in der Werbung; es folgen dann in 2 weiteren Beiträgen die kalten und neutralen Farben.

GELB

steht für Optimismus, Frische, Wärme, Offenheit, Neugier, Spontaneität. Gelb kann die Konzentration steigern und die Stimmung beleben.

TIPPS: gelb kann edel wirken (die Töne in Richtung gold, sonnengelb) oder eher billig (helle, verwaschene, zu grün neigende Töne). Kombiniert mit blau (Komplementärfarbe) ist es besonders aufmerksamkeitsstark (IKEA)

PROMIS
: IKEA, McDonalds, Post

Marketing Farbe gelb

ORANGE

steht für Lebensfreude, Energie, Kreativität, Spaß;
es wirkt freundlich, einladend, gesund, kann aber auch ein wenig billig wirken.
Es ist die Farbe der Sonne, aber in dunkleren Tönen auch des Herbstes und der Ernte.

TIPPS: orange passt gut zu fröhlichen, aktiven Marken – es wird assoziiert mit Wärme, Lebendigkeit. Weniger passend ist es für ernste, konservative Produkte (Bank, Bestattung)

PROMIS: Fanta, Nickelodeon

Marketing Farbe Orange

ROT

ist DIE Signalfarbe, steht für Gefahr, Dynamik, Aufregung, Aktivität, Blut, aber auch für Liebe, Erotik, Selbstbewusstsein.
Rot weckt Vertrauen, kann aber auch agressiv wirken.

TIPPS: rot sollte sparsam eingesetzt werden; gut geeignet ist es für den Einsatz beim Call-to-action-button, beim Aufruf zum Sale und überall, wo du auf etwas aufmerksam machen willst. Es kann dich auch abheben, wenn es in deinem Mitbewerberumfeld nicht eingesetzt wird.

PROMIS: Coca-Cola, Pizza Hut, KTM (rot-schwarz)

Marketing Farbe rot

Das war’s für heute, im Teil 2 der „Farbenlehre“ schauen wir uns die kalten Farben an: grün, blau, rosa und ihre Schattierungen – in Teil 3 neutrale Farben (weiß, schwarz, grau, braun).

Inzwischen einen orange-gelben-sonnigen Sommer und liebe Grüße aus Wien
Ulrike

Quellen:
http://www.emergy-interactive.de/farbpsychologie-in-der-werbung/
https://www.canva.com/de_de/lernen/farben-bedeutung-farbpsychologie/
https://www.a-n-a.com/shop/blog/ratgeber/die-macht-der-farben-wie-farben-gefuehle-verhalten-bestimmen

powerpoint präsentation

9 Tipps für eine top Powerpoint Präsentation

Powerpoint Präsentationen mit langweiligen, überfrachteten, endlosen Folien. Zum Ende der Präsentation weißt du nicht, was der Kern der Botschaft war, du bist einfach froh, dass es vorbei ist.

Das geht auch anders!
Die drei wichtigsten Themen, die du beachten solltest sind Ablauf, Inhalt und Design. Bevor du dich ans Design machst, überlege dir den Ablauf bzw. die Gliederung deines Vortags.

EINLEITUNG: nach deiner persönlichen Vorstellung geht’s los. Der erste Eindruck entscheidet! Jetzt musst du es schaffen, dein Publikum zu fesseln – lass deine Phantasie spielen – mit einem visuellen oder musikalischem Paukenschlag, mit einer aktuellen Fragestellung, mit einer provokanten Frage….

HAUPTTEIL: er ist der Kern deines Vortrags, wie du ihn am besten gestaltest, lies in den Punkten unten.

SCHLUSS: fasse deine Botschaft zusammen, ermögliche noch einmal eine Fragerunde, bedanke dich bei deinem Publikum, ermögliche eine einfache Kontaktaufnahme und biete ein ausführliches Handout oder den Download deines Vortrags (nicht der reduzierten Folien) an.

9 Tipps und Tricks für deine erfolgreiche Powerpoint Präsentation

1. Design: es sollte natürlich deinem Unternehmens CD (Corporate Design) entsprechen in Farben, Typo, Stilelementen. Verwende keine Standard-Vorlagen, hebe dich ab. Achte darauf, nicht zu viele Farben und Schriften einzusetzen, das macht unruhig und lenkt ab. Willst du dir doch Ideen holen, schau dich in Canva um: es bietet eine Menge schön designte Beispiele, die du individuell für dich bearbeiten kannst.

2. Das Wichtigste überhaupt: keine überladenen Folien! Die Aufnahmefähigkeit deiner Zuhörer ist begrenzt. Die Kernaussage muss klar rüberkommen; nur eine Überschrift pro Folie, wenig Text und Grafik – die Hauptrolle spielst du, nicht deine Folien.

3. Anzahl der Folien: 10 wird meistens nicht machbar sein, viel mehr als 20 sollten es nicht sein. Am besten, du gehst alle Folien nochmal durch und streichst die entbehrlichen. Ich erinnere mich mit Schaudern an eine Powerpoint Präsentation zum Thema Social Media mit 120 Folien.

4. Stilelemente: richte die einzelnen Bild- und Textelemente einheitlich aus (zB linksbündig). Bilder und Grafiken beleben deinen Vortrag, aber überfrachte deine Folien nicht mit Überblendeffekten oder Sound. Mehr Aufmerksamkeit erreichst du mit animierten Grafiken – z.B. wenn sich dein Portfolio als Balkengrafik aufbaut. Viele kostenlose Grafiken, Bilder und Videos findest du in Canva, pixabay oder pexels.
Dein Logo, copyright etc. solltest du einsetzen, aber sehr dezent, z.B. in der Fußzeile. 

5. Erzeuge Spannung: indem du Websites einbaust, sparsam auch Audio und schwarze Folien, sie lenken die Aufmerksamkeit voll auf dich, ermöglichen den Zuhörern eine visuelle Pause. Wenn es passt, baue Humor ein, das lockert auf und das Publikum ist wieder bei der Sache. Die Spannung sollte vor allem zu Beginn und am Ende deiner Präsentation steigen.

6. Du spielst die Hauptrolle: platziere die Projektionsfläche deshalb nicht mittig, da stehst du. Und projiziere deinen Folien nicht vor, sondern mit oder nach deinen Aussagen – hier kann Animation hilfreich sein, z.B. wenn ein Bulletpoint nach dem anderen erscheint.

Peanuts

7. Verwende die Referentenansicht in Powerpoint: auf deinem PC siehst neben der Präsentation nur du deine Anmerkungen; sie helfen dir, den roten Faden nicht zu verlieren und ersetzen herumfliegende Notizblätter.

8. Verwende deinen eigenen Laptop; PPT macht manchmal Probleme bei verschiedenen Betriebssystemen oder PPT-Versionen. Den Ärger kannst du dir ersparen.

9. Weniger ist mehr! Das gilt für alles: Folienanzahl, Folieninhalt, Farben, Schriften, Audio und Video…. Wie so oft im Marketing: KISS – keep it short and simple. Dein Publikum wird es dir danken.

Und noch ein letzter Tipp: lass deine Powerpoint Präsentation „abliegen“ und lies sie mit Abstand noch mal – du bist die erste Prüfinstanz, ob der Inhalt verständlich und anregend rüberkommt.
Hast du Ergänzungen? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Ulrike

Branding

6 Tipps, wie du den richtigen Markennamen findest

Einer der ersten Schritte, wenn du dich selbstständig machst oder ein neues Produkt launchst: dein MARKENNAME.
Was du jetzt entscheidest, sollte für viele Jahre, am besten für immer, gelten. Das heisst, du musst auch in die Zukunft denken: in welchen Ländern willst du anbieten, soll dein Produkt diversifiziert werden, wohin gehen die Trends…..
Nimm dir Zeit für diesen Prozeß und entscheide nichts ohne Feedback vom Markt.

Hier ein paar Tipps, wie du es angehen kannst.

#1 MARKT-, MITBEWERBER-, ZIELGRUPPENANALYSE:
hol’ dir Ideen am Markt und beim Mitbewerb: was gefällt dir, wo kannst du dich eventuell anlehnen, ähnliches überlegen oder was willst du vermeiden (Negativbeispiele). Welchen geografischen Markt willst du (denk an später!) bedienen – achte darauf, dass deine Marke gegebenenfalls auch in Fremdsprachen passt und klingt. Und denke an deine Zielgruppe: es macht einen Unterschied, ob du zB 20- oder 50-Jährige, Männer oder Frauen erreichen willst. No na net 🙂

#2 BRAINSTORMING:
setz’ dich mit Freunden zusammen, erläutere ihnen deine Analyseergebnisse aus #1, welche Kernbotschaft deine Marke vermitteln soll, was das Besondere (USP) daran ist und auch in welche Richtung es gehen soll. Und dann los: alles ist erlaubt, es gibt keine schlechten Ideen. Je kreativer und vielfältiger – ohne den Fokus auf deine Produkte/deine Leistung zu verlieren – desto besser.
TIPP: schau dir Übersetzungen deiner keywords in anderen Sprachen an – zB Südländisches oder Hawaianisch ergeben oft sehr wohlklingende Namen

#3 AUSWÄHLEN:
du hast jede Menge erste Ideen für deinen Marke gesammelt – jetzt gehe sie durch, versetze dich in die Lage deiner Kunden und streiche die:

  • schwer auszusprechenden
  • missverständlichen (zb die in einer Frendsprache eine negative Bedeutung haben)
  • langweiligen
  • deinem Mitbewerb zu ähnlich sind
  • keine Verbindung zu deiner Firma/deinem Produkt haben
  • nicht authentisch sind

Selektiere die 3 Vorschläge, die am besten passen – dann geht’s weiter zum #4 Feldtest.

#4 FELDTEST:
hier kommen deine Freunde, Familie und Bekannten zum Einsatz: skizziere kurz deine Intention (Hilfreich ist die Erstellung eines kleines Fragebogens) und bitte sie, die 3 ausgewählten Marken zu reihen und zu kommentieren, was sie mit dem jeweiligen Namen verbinden. Wenn du einen guten Draht zu deiner Social Media Community hast, nutze auch sie.

#5 ENTSCHEIDEN:
du hast ein eindeutiges Ergebnis nach deinem #4 Feldtest? Dann fällt dir die Entscheidung ja leicht. Trotzdem: checke noch einmal, ob dein Branding hält, was es verspricht: es ist

  • kurz und prägnant
  • bleibt gut im Gedächtnis
  • klingt (auch in anderen Sprachen)
  • hat Bezug zur Firma/dem Produkt

#6 PRÜFEN:
wenn du dich entschieden hast, musst du überprüfen, ob deine Marke noch verfügbar ist. Den ersten Check kannst du bei Google machen (bei starts-up bitte auch prüfen, ob Domains noch frei sind: geht kostenlos bei namecheck.com).
Je nachdem, ob du national oder europaweit agieren willst, musst du deine Marke beim Österreichischen Patentamt oder bei der EUIPO eintragen. Ich plädiere für eine Wort-/Bildmarke: sie ist einfacher zu schützen und ein einheitlicher, ansprechender, visueller Auftritt (Corporate Design) ist wichtig für den Wiedererkennungswert deiner Marke.

Also los, frisch ans Werk. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg.

Ulrike

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