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9 Tipps für eine gelungene Power Point Präsentation

Kennst du sie auch? Präsentationen mit langweiligen, überfrachteten, zahllosen Folien. Zum Ende der Präsentation weißt du nicht, was der Kern der Botschaft war, du bist einfach nur froh, dass es vorbei ist.

Das geht auch anders!
Die drei wichtigsten Themen, die du beachten solltest sind Ablauf, Inhalt und Design. Bevor du dich ans Design machst, überlege dir den Ablauf bzw. die Gliederung deines Vortags.

EINLEITUNG: nach deiner persönlichen Vorstellung geht’s los. Der erste Eindruck entscheidet! Jetzt musst du es schaffen, dein Publikum zu fesseln – lass deine Phantasie spielen – mit einem visuellen oder musikalischem Paukenschlag, mit einer aktuellen Fragestellung, mit einer provokanten Frage….

HAUPTTEIL: er ist der Kern deines Vortrags, wie du ihn am besten gestaltest, lies in den Punkten unten.

SCHLUSS: fasse deine Botschaft zusammen, ermögliche noch einmal eine Fragerunde, bedanke dich bei deinem Publikum, ermögliche eine einfache Kontaktaufnahme und biete ein ausführliches Handout oder den Download deines Vortrags (nicht der reduzierten Folien) an.

9 Tipps und Tricks für deine erfolgreiche Präsentation

1. Design: es sollte natürlich deinem Unternehmens CD (Corporate Design) entsprechen in Farben, Typo, Stilelementen. Verwende keine Standard-Vorlagen, hebe dich ab. Achte darauf, nicht zu viele Farben und Schriften einzusetzen, das macht unruhig und lenkt ab. Willst du dir doch Ideen holen, schau dich in Canva um: es bietet eine Menge schön designte Beispiele, die du individuell für dich bearbeiten kannst.

2. Das Wichtigste überhaupt: keine überladenen Folien! Die Aufnahmefähigkeit deiner Zuhörer ist begrenzt. Die Kernaussage muss klar rüberkommen; nur eine Überschrift pro Folie, wenig Text und Grafik – die Hauptrolle spielst du, nicht deine Folien.

3. Anzahl der Folien: 10 wird meistens nicht machbar sein, viel mehr als 20 sollten es nicht sein. Am besten, du gehst alle Folien nochmal durch und streichst die entbehrlichen. Ich erinnere mich mit Schaudern an einen PPT Vortrag zum Thema Social Media mit 120 Folie

4. Stilelemente: richte die einzelnen Bild- und Textelemente einheitlich aus (zB linksbündig). Bilder und Grafiken beleben deinen Vortrag, aber überfrachte deine Folien nicht mit Überblendeffekten oder Sound. Mehr Aufmerksamkeit erreichst du mit animierten Grafiken – z.B. wenn sich dein Portfolio als Balkengrafik aufbaut. Viele kostenlose Grafiken, Bilder und Videos findest du in Canva, pixabay oder pexels.
Dein Logo, copyright etc. solltest du einsetzen, aber sehr dezent, z.B. in der Fußzeile. 

5. Erzeuge Spannung: indem du Websites einbaust, sparsam auch Audio und schwarze Folien, sie lenken die Aufmerksamkeit voll auf dich, ermöglichen den Zuhörern eine visuelle Pause. Wenn es passt, baue Humor ein, das lockert auf und das Publikum ist wieder bei der Sache. Die Spannung sollte vor allem zu Beginn und am Ende deiner Präsentation steigen.

6. Du spielst die Hauptrolle: platziere die Projektionsfläche deshalb nicht mittig, da stehst du. Und projiziere deinen Folien nicht vor, sondern mit oder nach deinen Aussagen – hier kann Animation hilfreich sein, z.B. wenn ein Bulletpoint nach dem anderen erscheint.

Peanuts

7. Verwende die Referentenansicht in Powerpoint: auf deinem PC siehst neben der Präsentation nur du deine Anmerkungen; sie helfen dir, den roten Faden nicht zu verlieren und ersetzen herumfliegende Notizblätter.

8. Verwende deinen eigenen Laptop; PPT macht manchmal Probleme bei verschiedenen Betriebssystemen oder PPT-Versionen. Den Ärger kannst du dir ersparen.

9. Weniger ist mehr! Das gilt für alles: Folienanzahl, Folieninhalt, Farben, Schriften, Audio und Video…. Wie so oft im Marketing: KISS – keep it short and simple. Dein Publikum wird es dir danken.

Und noch ein letzter Tipp: lass deine PPT „abliegen“ und lies sie mit Abstand noch mal – du bist die erste Prüfinstanz, ob der Inhalt verständlich und anregend rüberkommt.
Hast du Ergänzungen? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Ulrike

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25 Tipps, die dir helfen, interessant und verständlich zu schreiben.

 

Bestimmt kennst du das: du liest eine Überschrift, denkst – ui, interessant, dazu will ich mehr wissen – und dann: ein endloser Textwust, der dich schon allein vom Layout her erschlägt. Trotzdem beginnst du zu lesen, weil dich das Thema ja fasziniert. Aber beim besten Willen: nach ein paar Absätzen gibst du auf – endlose Schachtelsätze, gespickt mit Fachausdrücken, passive Schreibweise, ein falscher „Ton“, langweilig……
Das geht besser!
Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, mach dir bitte bewußt: der Text muss deine Zielgruppe erreichen (welches Medium, Stil etc.), er muss relevant sein und Mehrwert bieten (für deinen Leser und für dich).

Und wie gehst du’s am besten an?

1. Header

Dazu gibt es unzählige Beiträge, ich appeliere an dein Sprachgefühl, einige Tricks solltest du aber schon kennen – aber alles mit Maß und Ziel, bitte nichts übertreiben!

  • Verwende „starke“, ungewöhnliche Wörter (sofort; nicht schön, sondern phantastisch)
  • Setze Zahlen ein, ungerade wirken ungewöhnlicher und machen neugieriger (13 Tipps für eine gesunde Haut)
  • Beziehe den Leser direkt ein: Hast du…., Nimm dir jetzt Zeit und ….
  • Formuliere Fragen oder Aufforderungen (Was tust du für deine gesunde Ernährung?; Starte jetzt mit fachlichem Content – und generiere mehr traffic

2. Teaser

  • er erklärt kurz und knapp, worum es im Text geht, er soll neugierig machen und erste Fragen beantworten
  • Baue Fragen ein und beziehe den Leser ein
  • Der Teaser sollte nicht mehr als 2-3 Zeilen lang sein
writing
Foto Text
Textbild

3. Text

  • Verwende eine einfache Sprache, vermeide komplizierte Ausdrucksformen und Fachtermini wo möglich
  • Schreibe in kurzen Sätzen und verwende kurze, bekannte Worte
  • Sprich den Leser an (du oder Sie statt man)
  • Vermeide Füllwörter
  • Vermeide Abkürzungen (km, kg, Min….)
  • Vermeide Schachtelsätze
  • Baue Gliederungen und Absätze ein, achte auf Übersichtlichkeit
  • Was immer das Thema ist: biete Inhalt, baue auf Fakten auf, recherchiere und zitiere ordentlich, bloß nicht schwafeln
  • Passe den Stil deiner Zielgruppe an (förmlich, persönlich, leger…), aber bleibe authentisch
  • Achte auf den Lesefluss: für mich persönlich ist übertriebenes gendern ein absoluter Leseflußkiller – wenn alles vor Binnen-Is und * strotzt, lenkt das enorm vom Inhalt ab
  • Textlänge – nicht zu lang; eine Faustregel spricht von idealerweise 7 Minuten Lesedauer (entspricht in etwa einer Seite Normtext mit rund 1800 Wörtern. In Social Media werden lt. Hubspot Beiträge ab 2500 Wörtern öfter geteilt – weil sie ein Thema ausreichend erläutern? Die einzig wahre Textlänge gibt’s nicht – du musst probieren, was bei deiner Zielgruppe am besten ankommt

4. Layout

Achte auf Auflockerung (besonders bei eher trockenen Inhalten, Fachtexten..)

  • Baue Bilder und Grafiken ein
  • Arbeite mit Listen/Tabellen
  • Achte auf ein Corporate Design
  • Arbeite mit Interviews
  • Wordraps wären auch eine Idee

Und noch ein letzter Tipp: lass deinen Text ein, zwei Tage „abliegen“ und lies ihn mit Abstand noch mal durch – du bist die erste Prüfinstanz, ob der Inhalt verständlich und anregend rüberkommt.

Hat dir mein Beitrag weitergeholfen? Hast du noch Ergänzungen? Ich freue mich über deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Ulrike

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