kalte farben

Die Macht der Farben im Marketing

2. KÜHLE FARBEN - Farbe ist ein enorm wichtiger Aspekt für deine Markenidentität. Hinter Farbe und Farbpsychologie steckt viel mehr als nur gutes Aussehen.

KALTE FARBEN: grün, blau, violett, rosa in allen Schattierungen – sie stehen für Überfluss, Ruhe, Fruchtbarkeit, Wachstum, Verlässlichkeit, Gesundheit, Natur und Harmonie

GRÜN

DIE Farbe der Natur (Blätter, Bäume, Gras), des Lebens – sie steht für Frische, Gesundheit, Natürlichkeit, Fruchtbarkeit, Hoffnung, Balance, Glück, Entspannung

TIPPS: Produkte, Unternehmen, NPO’s die Natürlichkeit, Nachhaltigkeit, Bio-Qualität, Veganismus usw. auf ihre Fahnen stecken, steht grün gut. Aber Achtung: greenwashing wird inzwischen kritisch hinterfragt. Grün beruhigt und strahlt Qualität aus, es steht auch für Freiheit.

PROMIS: BP, Greenpeace, Denn’s

farbe grün

BLAU

Wasser und Himmel sind blau – sie symbolisieren Tiefe und Weite. Blau ist die beliebteste Farbe in unseren Breiten. Mit blau verbinden wir Ruhe, Zuverlässigkeit, Vertrauen, Stärke, Gelassenheit, aber auch Kühle und Distanz.

TIPPS: im Marketing wird blau gerne in Logos und von Unternehmen eingesetzt, die Seriosität, Loyalität, Ehrlichkeit ausstrahlen möchten (Versicherungen, Steuerberatung). Weniger gut passt es dort, wo Lebensfreude, soziales Engagement vermittelt werden soll.

PROMIS: Uniqua, Allianz, Erste Bank, BMW

farbe blau

LILA

VIO-LETT

steht für Ehrgeiz, Macht, Extravaganz, Reichtum, Magie, Zartheit, Leidenschaft – denk’ an die lila Robe der Bischöfe; in der Frauenbewegung und im kreativen Bereich spielt Lila eine Rolle – wird auch als beruhigend wahrgenommen: weite Lavendelfelder üben magische Anziehungskraft auf Viele aus.

TIPPS: Violett steht für Weiblichkeit, du findest es daher oft bei Kosmetik. Bei besonders hochwertigen, luxuriösen Produkten kommt es ebenfalls zum Einsatz (oft in Kombination mit Gold). Männer werden sich eher weniger angesprochen fühlen. Jedenfalls gibt es nicht viele lila/violette Logos – auffallen wird man damit.

PROMIS: Milka, Yahoo

Llila, violett, rosa, pink

ROSA

wirkt jugendlich, verspielt, romantisch, sanft, zart. Die Farbe wird mit Weiblichkeit assoziiert. Dabei galt rosa in vielen Kulturen als das „kleine rot“, damit als männlich und stark und wurde nur für Buben eingesetzt.
Rosa wirkt besänftigt, positiv, beruhigend und harmonisierend, während pink anregend, motivierend und jung-poppig wirkt.

TIPPS: für 12% der deutschen Männer ist rosa die unbeliebteste Farbe – sie assoziieren damit oft Schwäche und Naivität. Unternehmen, die mit Romantik zu tun haben (Hochzeitsplaner), die typisch weibliche Produkte anpreisen (Kosmetik), aber auch Süßigkeiten-Hersteller sind mit rosa gut beraten.

PROMIS: Manner, Barbie, Pink Ribbon

die farbe rosa

Das war’s für heute, im Teil 1 der „Farbenlehre“ findest du Infos und Tipps zu den warmen Tönen gelb, orange und rot – in Teil 3 folgen die neutralen Farben (weiß, schwarz, grau, braun).

Viele liebe Grüße, Ulrike

Quellen:
http://www.emergy-interactive.de/farbpsychologie-in-der-werbung/
https://www.canva.com/de_de/lernen/farben-bedeutung-farbpsychologie/
https://www.a-n-a.com/shop/blog/ratgeber/die-macht-der-farben-wie-farben-gefuehle-verhalten-bestimmen

warme farben im marketing

Woran erinnern sich Kunden am längsten? An Farben!

1. WARME FARBEN - Farbe ist ein wichtiges Design-Kriterium und sollte strategisch eingesetzt werden. Im Marketing wollen wir Farben nutzen, um Emotionen zu wecken und Kaufentscheidungen zu beeinflussen.

WARME FARBEN - gelb, orange, rot: sie stehen für Energie, Leidenschaft, Wärme, Lebensfreude

Welches Bild hast du als erstes im Kopf, wenn du an IKEA denkst? BLAU, GELB und den Schriftzug, stimmt’s?

Farbe ist ein enorm wichtiger Aspekt für deine Markenidentität. Hinter Farbe und Farbpsychologie steckt viel mehr als nur gutes Aussehen. Farben lösen Emotionen (ROT=Herz=Gefühle) aus, auch bestimmte Assoziationen (BLAU=Wasser=kühl), sie sprechen mit uns auf einer unbewussten Ebene und sind daher überzeugender als Worte.

Also ist es wichtig zu wissen, welche Gefühle bestimmte Farben auslösen. Du musst dabei beachten, dass die gleichen Farben in unterschiedlichen Kulturen oft verschiedene Bedeutungen haben oder eine Farbe innerhalb einer Kultur auch mehrere Bedeutungen haben kann. In unseren Breiten z.B. ist SCHWARZ die Farbe für Trauer, aber auch schlichte Eleganz. In Asien ist WEISS die Farbe, die mit Tod verbunden wird (während weiss bei uns für Reinheit, Wahrheit, Unschuld steht), in Südamerika ist es ORANGE.

Natürlich muss deine Farbe zum Unternehmen bzw. Produkt passen: eine Unternehmensberatung wird sich nicht in hellen, grellen Neonfarben, sondern in gesetzten, seriösen Tönen (blau, grau, braun, schwarz, gold …) präsentieren, das Rasierwasser für den starken Mann wird sich in rosa Flasche schlecht verkaufen.

Zu beachten ist auch, dass sich verschiedene Farbtöne ebenfalls in ihrer Wirkung unterscheiden. Denke an kräftiges, aktivierendes, agressives ROT und ein dunkles, seriöses, vertrauenerweckendes BORDEAUXROT. Kräftige Töne wirken stärker als Pastelltöne und auf Komplementärfarben reagieren wir aufgrund des großen Kontrastes besonders stark.

Kurz und gut: Farbe ist ein wichtiges Design-Kriterium und sollte strategisch eingesetzt werden. Im Marketing wollen wir Farben nutzen, um Emotionen zu wecken und Kaufentscheidungen zu beeinflussen.
Das Design einer Website ist für 42% der Kundenmeinung ausschlaggebend, wobei die Farbe das stärkste Element darstellt. 52%! verlassen eine Website für immer, wenn die Farben (und andere Designelemente) schlecht sind.

Wir starten mit einem Streifzug durch die warmen Farbbereiche mit ihrer Bedeutung im Westen, Tipps zur Verwendung und prominenten Beispielen in der Werbung; es folgen dann in 2 weiteren Beiträgen die kalten und neutralen Farben.

GELB

steht für Optimismus, Frische, Wärme, Offenheit, Neugier, Spontaneität. Gelb kann die Konzentration steigern und die Stimmung beleben.

TIPPS: gelb kann edel wirken (die Töne in Richtung gold, sonnengelb) oder eher billig (helle, verwaschene, zu grün neigende Töne). Kombiniert mit blau (Komplementärfarbe) ist es besonders aufmerksamkeitsstark (IKEA)

PROMIS
: IKEA, McDonalds, Post

Farbe gelb

ORANGE

steht für Lebensfreude, Energie, Kreativität, Spaß;
es wirkt freundlich, einladend, gesund, kann aber auch ein wenig billig wirken.
Es ist die Farbe der Sonne, aber in dunkleren Tönen auch des Herbstes und der Ernte.

TIPPS: orange passt gut zu fröhlichen, aktiven Marken – es wird assoziiert mit Wärme, Lebendigkeit. Weniger passend ist es für ernste, konservative Produkte (Bank, Bestattung)

PROMIS: Fanta, Nickelodeon

Orange

ROT

ist DIE Signalfarbe, steht für Gefahr, Dynamik, Aufregung, Aktivität, Blut, aber auch für Liebe, Erotik, Selbstbewusstsein.
Rot weckt Vertrauen, kann aber auch agressiv wirken.

TIPPS: rot sollte sparsam eingesetzt werden; gut geeignet ist es für den Einsatz beim Call-to-action-button, beim Aufruf zum Sale und überall, wo du auf etwas aufmerksam machen willst. Es kann dich auch abheben, wenn es in deinem Mitbewerberumfeld nicht eingesetzt wird.

PROMIS: Coca-Cola, Pizza Hut, KTM (rot-schwarz)

farbe rot

Das war’s für heute, im Teil 2 der „Farbenlehre“ schauen wir uns die kalten Farben an: grün, blau, rosa und ihre Schattierungen – in Teil 3 neutrale Farben (weiß, schwarz, grau, braun).

Inzwischen einen orange-gelben-sonnigen Sommer und liebe Grüße aus Wien
Ulrike

Quellen:
http://www.emergy-interactive.de/farbpsychologie-in-der-werbung/
https://www.canva.com/de_de/lernen/farben-bedeutung-farbpsychologie/
https://www.a-n-a.com/shop/blog/ratgeber/die-macht-der-farben-wie-farben-gefuehle-verhalten-bestimmen

powerpoint präsentation

9 Tipps für eine gelungene Power Point Präsentation

Kennst du sie auch? Präsentationen mit langweiligen, überfrachteten, zahllosen Folien. Zum Ende der Präsentation weißt du nicht, was der Kern der Botschaft war, du bist einfach nur froh, dass es vorbei ist.

Das geht auch anders!
Die drei wichtigsten Themen, die du beachten solltest sind Ablauf, Inhalt und Design. Bevor du dich ans Design machst, überlege dir den Ablauf bzw. die Gliederung deines Vortags.

EINLEITUNG: nach deiner persönlichen Vorstellung geht’s los. Der erste Eindruck entscheidet! Jetzt musst du es schaffen, dein Publikum zu fesseln – lass deine Phantasie spielen – mit einem visuellen oder musikalischem Paukenschlag, mit einer aktuellen Fragestellung, mit einer provokanten Frage….

HAUPTTEIL: er ist der Kern deines Vortrags, wie du ihn am besten gestaltest, lies in den Punkten unten.

SCHLUSS: fasse deine Botschaft zusammen, ermögliche noch einmal eine Fragerunde, bedanke dich bei deinem Publikum, ermögliche eine einfache Kontaktaufnahme und biete ein ausführliches Handout oder den Download deines Vortrags (nicht der reduzierten Folien) an.

9 Tipps und Tricks für deine erfolgreiche Präsentation

1. Design: es sollte natürlich deinem Unternehmens CD (Corporate Design) entsprechen in Farben, Typo, Stilelementen. Verwende keine Standard-Vorlagen, hebe dich ab. Achte darauf, nicht zu viele Farben und Schriften einzusetzen, das macht unruhig und lenkt ab. Willst du dir doch Ideen holen, schau dich in Canva um: es bietet eine Menge schön designte Beispiele, die du individuell für dich bearbeiten kannst.

2. Das Wichtigste überhaupt: keine überladenen Folien! Die Aufnahmefähigkeit deiner Zuhörer ist begrenzt. Die Kernaussage muss klar rüberkommen; nur eine Überschrift pro Folie, wenig Text und Grafik – die Hauptrolle spielst du, nicht deine Folien.

3. Anzahl der Folien: 10 wird meistens nicht machbar sein, viel mehr als 20 sollten es nicht sein. Am besten, du gehst alle Folien nochmal durch und streichst die entbehrlichen. Ich erinnere mich mit Schaudern an einen PPT Vortrag zum Thema Social Media mit 120 Folie

4. Stilelemente: richte die einzelnen Bild- und Textelemente einheitlich aus (zB linksbündig). Bilder und Grafiken beleben deinen Vortrag, aber überfrachte deine Folien nicht mit Überblendeffekten oder Sound. Mehr Aufmerksamkeit erreichst du mit animierten Grafiken – z.B. wenn sich dein Portfolio als Balkengrafik aufbaut. Viele kostenlose Grafiken, Bilder und Videos findest du in Canva, pixabay oder pexels.
Dein Logo, copyright etc. solltest du einsetzen, aber sehr dezent, z.B. in der Fußzeile. 

5. Erzeuge Spannung: indem du Websites einbaust, sparsam auch Audio und schwarze Folien, sie lenken die Aufmerksamkeit voll auf dich, ermöglichen den Zuhörern eine visuelle Pause. Wenn es passt, baue Humor ein, das lockert auf und das Publikum ist wieder bei der Sache. Die Spannung sollte vor allem zu Beginn und am Ende deiner Präsentation steigen.

6. Du spielst die Hauptrolle: platziere die Projektionsfläche deshalb nicht mittig, da stehst du. Und projiziere deinen Folien nicht vor, sondern mit oder nach deinen Aussagen – hier kann Animation hilfreich sein, z.B. wenn ein Bulletpoint nach dem anderen erscheint.

Peanuts

7. Verwende die Referentenansicht in Powerpoint: auf deinem PC siehst neben der Präsentation nur du deine Anmerkungen; sie helfen dir, den roten Faden nicht zu verlieren und ersetzen herumfliegende Notizblätter.

8. Verwende deinen eigenen Laptop; PPT macht manchmal Probleme bei verschiedenen Betriebssystemen oder PPT-Versionen. Den Ärger kannst du dir ersparen.

9. Weniger ist mehr! Das gilt für alles: Folienanzahl, Folieninhalt, Farben, Schriften, Audio und Video…. Wie so oft im Marketing: KISS – keep it short and simple. Dein Publikum wird es dir danken.

Und noch ein letzter Tipp: lass deine PPT „abliegen“ und lies sie mit Abstand noch mal – du bist die erste Prüfinstanz, ob der Inhalt verständlich und anregend rüberkommt.
Hast du Ergänzungen? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Liebe Grüße
Ulrike

Hier findest du weitere BLOG-Beiträge von mir:

1x1 guter texte

Das 1×1 guter Texte

25 Tipps, die dir helfen, interessant und verständlich zu schreiben.

 

Bestimmt kennst du das: du liest eine Überschrift, denkst – ui, interessant, dazu will ich mehr wissen – und dann: ein endloser Textwust, der dich schon allein vom Layout her erschlägt. Trotzdem beginnst du zu lesen, weil dich das Thema ja fasziniert. Aber beim besten Willen: nach ein paar Absätzen gibst du auf – endlose Schachtelsätze, gespickt mit Fachausdrücken, passive Schreibweise, ein falscher „Ton“, langweilig……
Das geht besser!
Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen, mach dir bitte bewußt: der Text muss deine Zielgruppe erreichen (welches Medium, Stil etc.), er muss relevant sein und Mehrwert bieten (für deinen Leser und für dich).

Und wie gehst du’s am besten an?

1. Header

Dazu gibt es unzählige Beiträge, ich appeliere an dein Sprachgefühl, einige Tricks solltest du aber schon kennen – aber alles mit Maß und Ziel, bitte nichts übertreiben!

  • Verwende „starke“, ungewöhnliche Wörter (sofort; nicht schön, sondern phantastisch)
  • Setze Zahlen ein, ungerade wirken ungewöhnlicher und machen neugieriger (13 Tipps für eine gesunde Haut)
  • Beziehe den Leser direkt ein: Hast du…., Nimm dir jetzt Zeit und ….
  • Formuliere Fragen oder Aufforderungen (Was tust du für deine gesunde Ernährung?; Starte jetzt mit fachlichem Content – und generiere mehr traffic

2. Teaser

  • er erklärt kurz und knapp, worum es im Text geht, er soll neugierig machen und erste Fragen beantworten
  • Baue Fragen ein und beziehe den Leser ein
  • Der Teaser sollte nicht mehr als 2-3 Zeilen lang sein
writing
Foto Text
Textbild

3. Text

  • Verwende eine einfache Sprache, vermeide komplizierte Ausdrucksformen und Fachtermini wo möglich
  • Schreibe in kurzen Sätzen und verwende kurze, bekannte Worte
  • Sprich den Leser an (du oder Sie statt man)
  • Vermeide Füllwörter
  • Vermeide Abkürzungen (km, kg, Min….)
  • Vermeide Schachtelsätze
  • Baue Gliederungen und Absätze ein, achte auf Übersichtlichkeit
  • Was immer das Thema ist: biete Inhalt, baue auf Fakten auf, recherchiere und zitiere ordentlich, bloß nicht schwafeln
  • Passe den Stil deiner Zielgruppe an (förmlich, persönlich, leger…), aber bleibe authentisch
  • Achte auf den Lesefluss: für mich persönlich ist übertriebenes gendern ein absoluter Leseflußkiller – wenn alles vor Binnen-Is und * strotzt, lenkt das enorm vom Inhalt ab
  • Textlänge – nicht zu lang; eine Faustregel spricht von idealerweise 7 Minuten Lesedauer (entspricht in etwa einer Seite Normtext mit rund 1800 Wörtern. In Social Media werden lt. Hubspot Beiträge ab 2500 Wörtern öfter geteilt – weil sie ein Thema ausreichend erläutern? Die einzig wahre Textlänge gibt’s nicht – du musst probieren, was bei deiner Zielgruppe am besten ankommt

4. Layout

Achte auf Auflockerung (besonders bei eher trockenen Inhalten, Fachtexten..)

  • Baue Bilder und Grafiken ein
  • Arbeite mit Listen/Tabellen
  • Achte auf ein Corporate Design
  • Arbeite mit Interviews
  • Wordraps wären auch eine Idee

Und noch ein letzter Tipp: lass deinen Text ein, zwei Tage „abliegen“ und lies ihn mit Abstand noch mal durch – du bist die erste Prüfinstanz, ob der Inhalt verständlich und anregend rüberkommt.

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Liebe Grüße
Ulrike

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Google My Business

9 Gründe für einen Google My Business Account

Was spricht dafür?

Der Google My Business Account ist nicht nur ein (kostenloser) Firmeneintrag in einem digitalen Branchenbuch:

  • du kannst ein Unternehmensprofil ganz einfach anlegen und über das Dashboard bedienen
  • über Google-Maps und -Suche erreichst du neue Kunden
  • Statistiken zeigen dir, mit welchen Keywords Nutzer nach dir suchen
  • du kannst Fragen beantworten
  • du kannst Rezensionen checken

UND:

  • durch deine ständig aktualisierten Einträge verbesserst du dein Ranking bei Google
  • deine Kunden finden deinen Standort ganz schnell via Google Maps
  • du bist vor allem in der lokalen Suche schneller auffindbar#
  • durch Eintrag deiner Unternehmensdaten können potentielle Kunden ganz einfach Kontakt aufnehmen

Und so geht’s!

Voraussetzung: du hast ein Google-Konto!

  • Über „Google My Business“ beantragst du einen Unternehmenseintrag (du bekommst die Genehmigung schriftlich per Post, das dauert zurzeit etwa 14 Tage)
  • Wundere dich nicht: Google hat eventuell schon automatisch ein paar Einträge erstellt; über das Dashboard kannst du deinen individuellen Firmeneintrag vornehmen
  • Du kannst unter einigen vorgegebenen Designs wählen
  • Du kannst eine Starseite mit Bild und dein Logo hochladen
  • Du kannst Bilder deiner Produkte, Kunden, Mitarbeiter… hochladen
  • Du kannst deine Produkte/dein Leistungsangebot beschreiben
  • Du kannst aktuelle Beiträge hochladen (zB Events, Presseinformationen, Blogartikel..)

Achte auf Einheitlichkeit deiner Kontaktdaten und Marke in allen deinen digitalen Einträgen!
Das Programm führt dich durch den Prozeß: zum Schluß „Veröffentlichen“ nicht vergessen!

Heisse Tipps

BILDGRÖßEN in 2020 für JPG. oder PNG

  • TITELBILD: 1920×1080 px (max. 2MB)
  • BEITRAGSBILD: 800×600 px (max. 2MB)
  • LOGO: 1000×1000 px (max. 2MB)
  • FOTO: 1000×1000 px (max. 5MB)
  • VIDEO: 1280×720 (max. 30 sec., max.100MB)

WIE LÖSCHE ICH EIN HOCHGELADENES BILD?
Klicke das Bild an, dann erscheint oben das Mülleimer-Symbol

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Liebe Grüße, Ulrike

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Branding

6 Tipps, wie du den richtigen Markennamen findest

Einer der ersten Schritte, wenn du dich selbstständig machst oder ein neues Produkt launchst: dein MARKENNAME.
Was du jetzt entscheidest, sollte für viele Jahre, am besten für immer, gelten. Das heisst, du musst auch in die Zukunft denken: in welchen Ländern willst du anbieten, soll dein Produkt diversifiziert werden, wohin gehen die Trends…..
Nimm dir Zeit für diesen Prozeß und entscheide nichts ohne Feedback vom Markt.

Hier ein paar Tipps, wie du es angehen kannst.

#1 MARKT-, MITBEWERBER-, ZIELGRUPPENANALYSE:
hol’ dir Ideen am Markt und beim Mitbewerb: was gefällt dir, wo kannst du dich eventuell anlehnen, ähnliches überlegen oder was willst du vermeiden (Negativbeispiele). Welchen geografischen Markt willst du (denk an später!) bedienen – achte darauf, dass deine Marke gegebenenfalls auch in Fremdsprachen passt und klingt. Und denke an deine Zielgruppe: es macht einen Unterschied, ob du zB 20- oder 50-Jährige, Männer oder Frauen erreichen willst. No na net 🙂

#2 BRAINSTORMING:
setz’ dich mit Freunden zusammen, erläutere ihnen deine Analyseergebnisse aus #1, welche Kernbotschaft deine Marke vermitteln soll, was das Besondere (USP) daran ist und auch in welche Richtung es gehen soll. Und dann los: alles ist erlaubt, es gibt keine schlechten Ideen. Je kreativer und vielfältiger – ohne den Fokus auf deine Produkte/deine Leistung zu verlieren – desto besser.
TIPP: schau dir Übersetzungen deiner keywords in anderen Sprachen an – zB Südländisches oder Hawaianisch ergeben oft sehr wohlklingende Namen

#3 AUSWÄHLEN:
du hast jede Menge erste Ideen für deinen Marke gesammelt – jetzt gehe sie durch, versetze dich in die Lage deiner Kunden und streiche die:

  • schwer auszusprechenden
  • missverständlichen (zb die in einer Frendsprache eine negative Bedeutung haben)
  • langweiligen
  • deinem Mitbewerb zu ähnlich sind
  • keine Verbindung zu deiner Firma/deinem Produkt haben
  • nicht authentisch sind

Selektiere die 3 Vorschläge, die am besten passen – dann geht’s weiter zum #4 Feldtest.

#4 FELDTEST:
hier kommen deine Freunde, Familie und Bekannten zum Einsatz: skizziere kurz deine Intention (Hilfreich ist die Erstellung eines kleines Fragebogens) und bitte sie, die 3 ausgewählten Marken zu reihen und zu kommentieren, was sie mit dem jeweiligen Namen verbinden. Wenn du einen guten Draht zu deiner Social Media Community hast, nutze auch sie.

#5 ENTSCHEIDEN:
du hast ein eindeutiges Ergebnis nach deinem #4 Feldtest? Dann fällt dir die Entscheidung ja leicht. Trotzdem: checke noch einmal, ob dein Branding hält, was es verspricht: es ist

  • kurz und prägnant
  • bleibt gut im Gedächtnis
  • klingt (auch in anderen Sprachen)
  • hat Bezug zur Firma/dem Produkt

#6 PRÜFEN:
wenn du dich entschieden hast, musst du überprüfen, ob deine Marke noch verfügbar ist. Den ersten Check kannst du bei Google machen (bei starts-up bitte auch prüfen, ob Domains noch frei sind: geht kostenlos bei namecheck.com).
Je nachdem, ob du national oder europaweit agieren willst, musst du deine Marke beim Österreichischen Patentamt oder bei der EUIPO eintragen. Ich plädiere für eine Wort-/Bildmarke: sie ist einfacher zu schützen und ein einheitlicher, ansprechender, visueller Auftritt (Corporate Design) ist wichtig für den Wiedererkennungswert deiner Marke.

Also los, frisch ans Werk. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg.

Ulrike

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Marketing-strategie

Marketing in Corona-Zeiten? Unbedingt!

COVID zwingt uns nicht nur zum Social Distancing, es trifft besonders Kleinunternehmen wirtschaftlich sehr hart und quer durch (fast) alle Branchen.
Wenn Umsätze einbrechen oder zeitweise völlig ausbleiben, die Fixkosten weiterlaufen – welches KMU oder EPU kann sich in Zeiten, wo man ums Überleben kämpft, noch Marketing leisten?
Die gute Nachricht: es geht auch ohne (große) Ausgaben, mehr Zeit solltest du ja aktuell haben. Hier ein paar Tipps, die nicht nur in, sondern auch nach der Krise ein Plus für dein Geschäft schaffen. Hoffentlich ist etwas Neues für dich dabei.

  • eine Website hast du, aber keinen online-shop? Dann verkaufe im kleinen Stil über Social Media Plattformen: auf facebook zB im Marketplace oder über Instagram (wichtig sind hier die richtigen Hashtags, #Generatoren findest du auf Google). Reagiere auch hier immer aktuell auf Änderungen.
    Noch nie gemacht? Du findest überall auf Youtube Tipps und Anleitungen, wie du am besten vorgehst
  • Social Media war kein Fokus bisher? – dann ändere es jetzt! Denk nach über deine Zielgruppe, über Inhalte, die du anbieten willst, erstelle einen Redaktionsplan und poste regelmässig mit schönen Fotos, noch besser kurzen Videos, kurzen, prägnanten Texten. Fokussiere dich!
  • leg dir ein Google-Konto zu (MyBusiness) und starte kostenlos einen digitalen Brancheneintrag, aktualisiere deine Daten, Leistungen und Öffnungszeiten regelmässig – alles wird in Google Maps angezeigt
  • du bist DienstleisterIn? – sei kreativ und biete Online-Kurse, deine Beratung via Whatsapp, Zoom, Teams, Facetime, Skype …. an; erstelle zB ein Fitness-Video in Youtube
  • befolge die eiserne PR-Regel: tue Gutes und rede darüber, sprich: kommuniziere dein Angebot auf allen deinen Kanälen: via Social Media, Website, Newsletter, Mailings
  • es gibt eine Reihe von Plattformen, die lokale kleine Unternehmen unterstützen, zB imgrätzl.at, 1000things.at, kauftregional.at – recherchiere, ob es für deine Branche spezifische Plattformen gibt und trag dich auch dort ein
  • du magst nicht nur digital agieren? Entwirf einen Flyer o.ä. und verteile ihn in deiner Umgebung. Biete dein Service an, verpacke ein „Zuckerl“ wie zB einen Gutschein, der entweder online oder nach dem Lockdown eingelöst werden kann
  • wenn es Spitz auf Knopf steht: getrau dich, deine Notlage zu kommunizieren, erkläre in einem (emotionalen) Video, wie es um dein Geschäft steht, verschicke ein Newsletter, poste in den sozialen Netzwerken und bitte, es zu teilen. Sicher kennst du die Geschichte des „Wutbauern“, der durch den viralen Spendenaufruf des Herrn Klenk seinen verschuldeten Bauernhof retten konnte. In diesen Zeiten ist es wahrlich keine Schande, um Hilfe zu bitten.

Also Ärmel hochgekrempelt und guten Mutes und optimistisch in die Zukunft schauen. Es MUSS wieder aufwärts gehen!

Liebe Grüße

Ulrike

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