Social Media Mythen

Social Media Mythen und Fakten

Alle Jahre wieder kursieren Social Media Mythen - was stimmt, was ist Fake?

Facebook wurde vor mehr als 15 Jahren gegründet und ist nach Google und Youtube die am drittmeisten frequentierte Website. Unter allen Kanälen liegt Facebook sogar an erster Stelle – und trotzt so standhaft den Social Media Mythen, die schon nach 3 Jahren seinen Tod prophezeiten.

Social Media ist in aller Munde und alljährlich tauchen Mythen und Gerüchte auf – lass uns sehen, was davon tatsächlich zu halten ist.

Facebook, YouTube und WhatsApp sind die drei weltweit am häufigsten genutzten Social Media-Plattformen

Sie werden weiterhin User anziehen, haben die Kapazität und Technologie, um ihre Führungsrolle zu behaupten.

Social Media Fakten 2022

Social Media Mythen: Facebook ist tot

Die Anzahl der aktiven User (Personen, die innerhalb von 28 Tagen mindestens einmal auf Facebook aktiv waren) wächst konstant – wirf einen Blick auf die Grafik: unglaubliche 2,7 Mrd. Menschen nutzen Facebook pro Tag und verbringen hier 38 Min.

Aber ja, es stimmt, dass Facebook User älter geworden sind. Junge tummeln sich großteils auf anderen Plattformen.

Aber bitte nicht vergessen: die „Älteren“ sind eine sehr kaufkräftige Zielgruppe!

Und wie du siehst, ist Facebook auch  die von Unternehmen bevorzugte SM-Marketing Plattform. Aber Social Media Mythen leben weiter.

Facebook 2022

Social Media Fakten: Facebook und LinkedIn - 2 starke SM-Plattformen

LinkedIn war ursprünglich eine Recruiting Plattform – jetzt hört man: LinkedIn ist das neue Facebook? In USA vielleicht, bei uns geht’s auch in die Richtung, aber noch würde ich die Aussage nicht unterschreiben.

LinkedIn und Facebook sind erste Wahl unter den Social Media Plattformen, wenn es um Neukundengewinnung geht. 

Unglaubliche 98% der Unternehmen wählen
Facebook für das Social Media Marketing.

LinkedIn dagegen wird von 86%! der Unternehmen
zum Aufbau von B2B Beziehungen bevorzugt. 

Social Media Trends 2022

Social Media Mythen: Social Media Marketing ist kostenlos

Klassische Werbung über Radio oder Printmedien kostet in etwa 150 bzw. 500 Dollar pro 2000 Kontakte. Social Media liegt bei 75 Dollar.

Es gibt auch deutlich Unterschiede innerhalb der SM-Plattformen: günstig sind Twitter und LinkedIn mit ca. 6,5 Dollar pro 1000 Impressionen, Facebook und Instagram liegen bei 7-8 Dollar, die teuersten sind Youtube und Pinterest mit 9 und 30 Dollar (Quelle: WebFX 2020)

Die Einrichtung von Unternehmerseiten, das platzieren von Posts auf Social Media ist zwar kostenlos, aber es kostet Zeit, braucht Know How und Durchhaltevermögen. Und Werbung kostet natürlich auch hier. Es ist jedenfalls ein Social Media Mythos zu sagen, dass es nichts kostet!

Social Media Kosten
Instagram für Unternehmen

Instagram für Unternehmen

Welche Social Media Plattform eignet sich am besten für Unternehmen? Generell nicht zu beantworten, sondern in erster Linie abhängig von deiner Zielgruppe, Branche und deinem Ziel.
Jedenfalls sollte man viral präsent sein, allerdings plädiere ich für Fokussierung. Lieber auf ein, zwei Medien professionell und regelmäßig, als überall halbherzig.

Facebook ist bei uns am weitesten verbreitet, stagniert aber und ist bei der Jugend weniger im Trend.
Instagram ist hip: hier tummeln sich die Youngsters, aber zunehmend nicht nur die. Insta wächst, steht an vierter Stelle der Social Media Plattformen in Österreich nach WhatsApp, Facebook und Youtube.

Ursprünglich das Medium für Kreative mit in erster Linie schönen Bildern und Videos entwickelt es sich immer mehr Richtung Werbeplattform, immer mehr Unternehmen präsentieren sich hier. Mit der Konsequenz, dass die ursprünglich sehr hohen Interaktionszahlen für Likes, Kommentare etc. deutlich zurückgehen. Ähnlich wie bei Facebook. Gehört ja alles zusammen: WhatsApp, Facebook, Instagram. Für eine junge Zielgruppe ist Instagram ein Muss.

WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG!

  • Qualitativ hochwertige Bilder/Videos verwenden, die Entwicklung geht aber auch immer mehr in Richtung authentische, einfache Videobeiträge ohne große Bearbeitung – einfach ausprobieren
  • Content ist King, Emotion ist King
  • Hashtags: bis zu 30 sind möglich (mehr dazu im nächsten Blogbeitrag)
  • Mit anderen Medien verknüpfen (Website, Facebook, Newsletter etc.)
  • Andere Accounts mit ähnlichen hashtags liken, interagieren

HOW TO

  • Dein Benutzername sollte derselbe sein wie auf deinen anderen Kanälen, so bist du leichter zu finden
  • Dasselbe gilt für dein Profilbild = LOGO
  • In der BIO beschreibst du dein Unternehmen
  • Füge deine URL ein
  • Folge anderen relevanten Nutzern (Kunden, Influencern, Marken..)
  • Fordere Besucher deiner anderen Kanäle auf, dir auf Instagram zu folgen, baue das Insta-Icon mehrfach auf deiner Website ein
  • Lege deine Ziele fest: Webzugriffe steigern, Umsätze erhöhen, Brand Awareness steigern, Kundenzufriedenheit verbessern …
  • Entwickle ein durchgängiges, visuell ansprechendes Design
  • Kreiere einen oder mehrere Marken-Hashtag (zB #ulrikeischlermarketing, #allesmarketing #youngatheartmarketing #allesfuerdeinenperfektenauftritt)
  • Nutze die Bildunterschrift (einfacher, leichter, persönlicher, präziser Text, mit bis zu 2200 Zeichen, mit Emojis und Hashtags); das wichtigste zuerst, Hashtags und Ergänzungen unten
  • Trenne die Hashtags von der Bildunterschrift, indem du 5 Zeilenumbrüche mit Punkten setzt ODER
  • Setze gar keine Tags in der Bildunterschrift, sondern baue sie in den Kommentar unter dem Post ein
  • Stelle Fragen, fordere zur Interaktion auf – so erhältst du mehr Engagement
  • Nutze Instagram Ads, um deine Marke bekannt zu machen oder mehr zu verkaufen
  • Nutze Stories, sie erfreuen sich großer Beliebtheit. Die besten kannst du in den Highlight-Stories dauerhaft anzeigen.

Konnte ich dir weiter helfen? Am besten, du setzt dich an deinen Desktop oder Smartphone und startest. Learning by doing macht Spaß.

Liebe Grüße
Ulrike

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Marketing-strategie

Marketing in Corona-Zeiten? Unbedingt!

COVID zwingt uns nicht nur zum Social Distancing, es trifft besonders Kleinunternehmen wirtschaftlich sehr hart und quer durch (fast) alle Branchen.
Wenn Umsätze einbrechen oder zeitweise völlig ausbleiben, die Fixkosten weiterlaufen – welches KMU oder EPU kann sich in Zeiten, wo man ums Überleben kämpft, noch Marketing leisten?
Die gute Nachricht: es geht auch ohne (große) Ausgaben, mehr Zeit solltest du ja aktuell haben. Hier ein paar Tipps, die nicht nur in, sondern auch nach der Krise ein Plus für dein Geschäft schaffen. Hoffentlich ist etwas Neues für dich dabei.

  • eine Website hast du, aber keinen online-shop? Dann verkaufe im kleinen Stil über Social Media Plattformen: auf facebook zB im Marketplace oder über Instagram (wichtig sind hier die richtigen Hashtags, #Generatoren findest du auf Google). Reagiere auch hier immer aktuell auf Änderungen.
    Noch nie gemacht? Du findest überall auf Youtube Tipps und Anleitungen, wie du am besten vorgehst
  • Social Media war kein Fokus bisher? – dann ändere es jetzt! Denk nach über deine Zielgruppe, über Inhalte, die du anbieten willst, erstelle einen Redaktionsplan und poste regelmässig mit schönen Fotos, noch besser kurzen Videos, kurzen, prägnanten Texten. Fokussiere dich!
  • leg dir ein Google-Konto zu (MyBusiness) und starte kostenlos einen digitalen Brancheneintrag, aktualisiere deine Daten, Leistungen und Öffnungszeiten regelmässig – alles wird in Google Maps angezeigt
  • du bist DienstleisterIn? – sei kreativ und biete Online-Kurse, deine Beratung via Whatsapp, Zoom, Teams, Facetime, Skype …. an; erstelle zB ein Fitness-Video in Youtube
  • befolge die eiserne PR-Regel: tue Gutes und rede darüber, sprich: kommuniziere dein Angebot auf allen deinen Kanälen: via Social Media, Website, Newsletter, Mailings
  • es gibt eine Reihe von Plattformen, die lokale kleine Unternehmen unterstützen, zB imgrätzl.at, 1000things.at, kauftregional.at – recherchiere, ob es für deine Branche spezifische Plattformen gibt und trag dich auch dort ein
  • du magst nicht nur digital agieren? Entwirf einen Flyer o.ä. und verteile ihn in deiner Umgebung. Biete dein Service an, verpacke ein „Zuckerl“ wie zB einen Gutschein, der entweder online oder nach dem Lockdown eingelöst werden kann
  • wenn es Spitz auf Knopf steht: getrau dich, deine Notlage zu kommunizieren, erkläre in einem (emotionalen) Video, wie es um dein Geschäft steht, verschicke ein Newsletter, poste in den sozialen Netzwerken und bitte, es zu teilen. Sicher kennst du die Geschichte des „Wutbauern“, der durch den viralen Spendenaufruf des Herrn Klenk seinen verschuldeten Bauernhof retten konnte. In diesen Zeiten ist es wahrlich keine Schande, um Hilfe zu bitten.

Also Ärmel hochgekrempelt und guten Mutes und optimistisch in die Zukunft schauen. Es MUSS wieder aufwärts gehen!

Liebe Grüße

Ulrike

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